Unsere Theater Seitn

Chronik

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aus 'Das Verlegenheitskind' 2005 Das "Laienspiel" hat in unserem Verein eine lange Tradition. Zur Weihnachts­feier des damaligen Burschen­vereins, wurde 1983 erstmals ein Einakter aufgeführt. Aufgrund des großen Erfolges beschloss man, dies jährlich zu wiederholen. Gast­auftritte bei anderen Vereinen kamen in den nächsten Jahren noch dazu.

Von den Zuschauern der Ein­akter angespornt, studierten wir 1993 erstmals einen 3-Akter ein. "Der dalkerte Bua" war der Titel des Stückes von Hermann Schuster, das wir im Poinger Pfarr­heim drei Mal aufführten. In den Haupt­rollen spielte Hansi Schimpf zusammen mit Georg Mader. Die weiblichen Haupt­rollen spielten Sabine Lang und Andrea Fischer. Trotz des großen Erfolges dauerte es drei Jahre, bis wir wieder vor Publikum spielten. In der Zwischen­zeit haben wir nach geeigneten Räum­lichkeiten für unser Theater­spiel gesucht, war doch das Platz­angebot im Pfarr­heim wegen des regen Interesses der Bevöl­kerung, nicht mehr aus­reichend.

Die Aula der Hauptschule in Poing ist seit 1997 die Bühne für unser Wirken. Mit dem Stück "Kurbetrieb beim Kräuterblasi" starteten wir an neuer Wirkung­stätte. Die in den Pausen durchgeführte Bewirtung und die Unter­haltung, durch die Hoanznmusik aus Finsing, haben sich schnell zum festen Bestand­teil unserer Dar­bietungen etabliert. Der stets um Mitter­nacht krähende Gockel bringt zwei Familien im turbulenten Stück "Der Gockel-Kriag", das wir 1998 aufführten, ganz schön durcheinander. Im Jahr 1999 folgte der "Bader Bazi". Georg Mader versetzte sich in die Rolle des Baders, der eigentlich nichts von moderner Medizin (und damit vom Lieb­haber der Tochter) hält. Auf seine Art versuchte er die Patienten zu heilen ... . aus 'Das Verlegenheitskind' 2005 Ein grandioser Wurf gelang uns mit dem Stück "Zwoa harte Nüss" im Jahr 2000, bei dem die kinder­losen Bauersleut gerne die Magd Mirzl (unüber­trefflich gespielt von Helga Lanzl) und Knecht Loisl (Hansi Schimpf) verheiratet sähen. Da keiner die Reize des anderen erkennt, muß erst ein durch­gedrehter Ferien­gast (gespielt von Christian Falterer) für viel Eifer­sucht sorgen. "Ein guter Einfall" hieß das Stück, in dem es im darauf­folgen­den Jahr darum ging, den Generations­konflikt zwischen Alt und Jung dar­zustellen. Erst als Austrags­bauer Kaspar (Bernhard Finauer) zusammen mit Magd Emerenzia (Helga Lanzl) ein ganz großes Ding dreht, kann er sich wieder Gehör bei seinem stolzen Schwieger­sohn (Christian Falterer) verschaffen. Maximilian Vitus schrieb "Da ist der Wurm drin" mit Thomas Gruber und Sabine Mittermaier in den Haup­trollen, das wir 2002 vorgeführt haben. Die Sorge des Pfarrers um seine echte, wurmstichige Heiligen­figur brachte das ganze Dorf in helle Aufregung. Ein hervor­ragendes Bühnen­bild aus den Händen von Bernhard Finauer und Bernhard Baumann, für das wir mittler­weile schon bekannt sind, bildet wie immer den historischen Rahmen für unsere Aufführungen. Mit dem Stück "Der Ehestreik" gelang uns im Jahr 2003 wieder ein voller Erfolg, den wir nicht zuletzt unserem Regisseur Peter Dreyer zu verdanken haben. In dem turbulenten Stück nimmt Rädelsführerin Wurzel (Helga Lanzl) die Sache gegen die aufmüpfige Bürger­meisterin und die widerwilligen Männer des Ortes in die Hand.

Der Mann verursacht einen Blechschaden an seinem Auto. Seine Frau glaubt aber, dass es ihr passiert ist, als sie verbotener Weise mit dem Auto unterwegs war und lässt den Schaden heimlich reparieren. "Liebe und Blechschaden" hiess das ländliche Lustspiel von Hans Gnant mit Georg Mader und Sabine Mittermaier in den Hauptrollen, das wir 2004 aufgeführt haben. "Das Verlegenheitskind"im Jahr 2005 war wieder ein regelrechter "Schenkelklopfer". Eine Geschichte, in der für erfundene, uneheliche Kinder Unterhalt bezahlt wird...bis sie dann tatsächlich in Erscheinung treten ...... ein heiteres Stück in drei Akten von Franz Streicher. Es gaben einige neue Talente in unserer Theatergruppe ihr Debüt. So haben zum Beispiel Uschi Fischer und Tochter Michaela das Publikum in wahre Begeisterungsstürme versetzt. Auch hinter den Kulissen gab es einige Neuerungen, die hier nicht namentlich erwähnt werden sollen. Auch sie haben ihren Job hervorragend gemacht.

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